
Am 22. April folgten wir der Einladung von Frau Thielen, Vorsitzende des bildungspolitischen Netzwerks der CDU, zu einem Austausch mit der Bundesbildungsministerin Karin Prien.

Der Fachtag des Lehrkräfteverband Schall NRW zum Thema „Gewalt an Schule“, der am 14. April 2026 auf der Zeche Zollverein stattfand, bot eine wichtige Plattform für Austausch und Diskussion. Wir danken dem Verband ausdrücklich für die Einladung und die Möglichkeit, an dieser bedeutenden Veranstaltung teilzunehmen.
Für uns als Elternverband ist der Dialog mit Lehrkräften von besonderer Bedeutung. Nur gemeinsam können wir wirksame Strategien entwickeln, um Gewalt an Schulen vorzubeugen und ihr entschieden zu begegnen.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass wichtige Themen wie Bildungsgerechtigkeit, Demokratiebildung und der Nachteilsausgleich stärker in den Fokus rücken. Gleichzeitig sehen wir in zentralen Punkten noch Nachbesserungsbedarf – insbesondere bei der verbindlichen Ausgestaltung von Mitwirkungsrechten, der Transparenz schulischer Entscheidungen sowie der konkreten Umsetzung im Schulalltag.

Gerne folgten wir der Einladung der schulpolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW, Franziska Müller-Rech, um uns über aktuelle schulpolitische Themen auszutauschen.
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war der Entwurf zum 19. Schulrechtsänderungsgesetz in Nordrhein-Westfalen. Besonders intensiv sprachen wir über den Nachteilsausgleich. Positiv bewerteten wir gemeinsam, dass dieses wichtige Thema künftig gesetzlich verankert werden soll. Gleichzeitig machten wir deutlich, dass der vorliegende Gesetzentwurf aus unserer Sicht an einigen Stellen noch nicht weit genug geht und weitere Verbesserungen notwendig sind.

Frau Theilen lud zu einem Online-Treffen des bildungspolitischen Netzwerks zum Thema Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ein. Als Referent sprach Herr Surrey vom Schulpsychologischen Dienst Solingen, der sich seit Jahren mit den Auswirkungen digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche beschäftigt.

Die Schulministerin Dorothee Feller lud zur Sitzung des Fachbeirats „Inklusive schulische Bildung“ ein. Zu Beginn der Sitzung begrüßte Frau Zeißig die Teilnehmenden.
Im Anschluss informierte Herr Schnelle über die geplante Einführung der sogenannten ABC-Klassen. Hintergrund ist, dass etwa 30 % der Kinder erhebliche sprachliche Defizite aufweisen. Herr Schnelle betonte ausdrücklich, dass es sich dabei nicht um ein therapeutisches Angebot handelt, sondern um eine pädagogisch ausgerichtete Sprachförderung. Vorgesehen ist eine Förderung in Kleingruppen von etwa acht Kindern.

Im regelmäßigen Austausch treffen wir uns alle sechs Monate mit Claudia Schlottmann (CDU), um schulpolitische Themen zu besprechen.

Während einer Wartezeit im Landtag nutzten wir die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. Dabei stellten wir uns sowie unsere Arbeit als Elternvertretung vor.