Einmal im Monat treffen sich die Elternverbände online, um sich über gemeinsame Anliegen auszutauschen und ein abgestimmtes Vorgehen gegenüber dem Schulministerium zu beraten.
Im Mittelpunkt des Treffens am 1. Oktober stand die Frage, wie die zukünftigen Gespräche mit dem Schulministerium gestaltet werden sollen, um die Anliegen der Elternverbände wirksamer einzubringen.
Die Landeselternschaft der Realschulen in NRW schlug vor, sich bei den Gesprächen künftig auf ein gemeinsames Schwerpunktthema zu konzentrieren, anstatt mehrere Themen gleichzeitig anzusprechen. Für die Gespräche stehen jeweils nur etwa eineinhalb Stunden zur Verfügung. Diese Zeit ist schnell ausgeschöpft, wenn verschiedene Anliegen behandelt werden sollen. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit den einzelnen Themen ist dann kaum möglich.
Ein gemeinsames Schwerpunktthema bietet dagegen die Möglichkeit, intensiver in die Diskussion einzusteigen, unterschiedliche Perspektiven einzubringen und konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Gleichzeitig können die Elternverbände ihre Positionen besser bündeln und ihre Anliegen gezielter gegenüber dem Schulministerium vertreten.
Über diesen Vorschlag wurde angeregt und konstruktiv diskutiert. Am Ende verständigten sich die Teilnehmenden darauf, das neue Vorgehen zunächst auszuprobieren.
Die Landeselternschaft der Realschulen in NRW wird nun geeignete Themenvorschläge erarbeiten, die für alle beteiligten Elternverbände von Bedeutung sind und bei denen sich die unterschiedlichen Interessen und Perspektiven wiederfinden. Anschließend sollen die Vorschläge gemeinsam beraten und abgestimmt werden.
Ziel ist es, die Gespräche mit dem Schulministerium künftig stärker zu bündeln, Themen intensiver zu bearbeiten und gemeinsam tragfähige Lösungen für die Schulen und Familien in NRW zu entwickeln.