Am 02. Juni 2026 fand erneut ein Austausch der Verbände mit dem Ministerium für Schule und Bildung NRW statt. In konstruktiver Atmosphäre wurden aktuelle schulpolitische Themen diskutiert und Anliegen aus Sicht der Verbände eingebracht.
Nach der Begrüßung standen mehrere zentrale Themen auf der Tagesordnung:
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Offene Ganztagsschule (OGS). Dabei ging es insbesondere um die Elternbeiträge sowie die Regelungen zu Schließzeiten. Die Verbände machten deutlich, wie wichtig verlässliche Betreuungsangebote für Familien sind und dass unterschiedliche Regelungen vor Ort zu Herausforderungen führen können.
Ein weiterer Punkt war der Unterrichtsausfall sowie die fehlende Ferienbetreuung an Förderschulen. Hier wurde auf die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Familien hingewiesen. Verlässliche Strukturen und passende Unterstützungsangebote sind gerade in diesem Bereich von großer Bedeutung.
Auch der Übergang und die Schullaufbahnempfehlung wurden thematisiert. Dabei ging es um die Frage, wie Übergänge für Schülerinnen und Schüler bestmöglich gestaltet werden können und welche Rolle Beratung und Orientierung im weiteren Bildungsweg spielen.
Darüber hinaus wurde über die Unterrichtsqualität und den Erwerb von Basiskompetenzen, insbesondere im Zusammenhang mit dem „Schulkompass NRW 2030“, gesprochen. Die Verbände betonten die Bedeutung einer guten Unterrichtsqualität, gezielter Förderung und der Sicherung grundlegender Kompetenzen als Basis für erfolgreiche Bildungswege.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war das Startchancen-Programm. Hier wurden Erwartungen, Umsetzung und die Bedeutung gezielter Unterstützung für Schulen diskutiert.
Zum Abschluss wurde die voraussetzungslose Teilzeit für Lehrkräfte angesprochen. Auch wenn im Rahmen des Treffens keine konkreten Zusagen gemacht werden konnten, wurde deutlich, dass das Thema weiterhin intensiv betrachtet wird.
Die Schulministerin Frau Feller nahm sich Zeit für den Austausch und beantwortete viele Fragen ausführlich. Auch wenn nicht zu allen Punkten sofort konkrete Lösungen oder Zusagen möglich waren, war der offene Dialog ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Ministerium und Verbänden.
Der regelmäßige Austausch bietet die Möglichkeit, Herausforderungen frühzeitig anzusprechen und die Perspektive von Eltern und Verbänden in die schulpolitischen Entwicklungen einzubringen.