Die Landeselternschaft der Realschulen in NRW hat sich an den nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gewandt und sich für die Einrichtung von Pilotprojekten mit Schulgesundheitsfachkräften an Schulen in Nordrhein-Westfalen eingesetzt. Hintergrund ist die zunehmende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit chronischen Erkrankungen und besonderen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen.
In seinem Antwortschreiben bedankt sich Minister Laumann für unser Engagement und bestätigt, dass der Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften sowohl international als auch in verschiedenen Bundesländern und Kommunen bereits erprobt wurde. Die bisherigen Projekte hätten viele positive Ergebnisse gezeigt.
Gleichzeitig verweist der Minister darauf, dass noch wichtige Fragen geklärt werden müssten. Diese betreffen unter anderem die Qualifikation der Fachkräfte, organisatorische Rahmenbedingungen sowie die Finanzierung solcher Stellen. Diese Fragestellungen würden derzeit nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch auf Bundesebene diskutiert.
Besonders erfreulich ist die Aussage des Ministers, dass sich Nordrhein-Westfalen sowohl aus schulpolitischer als auch aus gesundheitspolitischer Sicht aktiv an diesen Beratungen beteiligt. Damit bleibt das Thema Schulgesundheitsfachkräfte auf der politischen Agenda.
Abschließend bedankt sich Minister Laumann ausdrücklich für den Einsatz der Landeselternschaft zum Wohle der Schülerinnen und Schüler an den Realschulen in NRW – insbesondere für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen. Ziel müsse es sein, dass auch diese ihren Schulalltag erfolgreich und möglichst ohne Einschränkungen bewältigen können.
Die Landeselternschaft der Realschulen in NRW wird das Thema weiterhin aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass Schulen die notwendige Unterstützung erhalten, um den wachsenden gesundheitlichen Herausforderungen gerecht werden zu können.