Der Fachtag des Lehrkräfteverband Schall NRW zum Thema „Gewalt an Schule“, der am 14. April 2026 auf der Zeche Zollverein stattfand, bot eine wichtige Plattform für Austausch und Diskussion. Wir danken dem Verband ausdrücklich für die Einladung und die Möglichkeit, an dieser bedeutenden Veranstaltung teilzunehmen.
Für uns als Elternverband ist der Dialog mit Lehrkräften von besonderer Bedeutung. Nur gemeinsam können wir wirksame Strategien entwickeln, um Gewalt an Schulen vorzubeugen und ihr entschieden zu begegnen.
Bedauerlicherweise mussten die Schulministerin Dorothee Feller sowie weitere politische Vertreterinnen und Vertreter ihre Teilnahme absagen und ließen sich entschuldigen.
In den Fachvorträgen wurde deutlich, wie komplex das Thema inzwischen ist. Es ging nicht nur um sichtbare Gewalt, sondern auch um frühzeitige Prävention, den Umgang mit Krisensituationen und die Frage, wie Schulen besser unterstützt werden können. Besonders eindrücklich war, dass viele Schulen sich mit steigenden Herausforderungen konfrontiert sehen, gleichzeitig aber oft an Grenzen stoßen – sei es personell, strukturell oder bei der Umsetzung von Maßnahmen.
Im Anschluss bestand die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Lehrkräften und weiteren schulischen Akteurinnen und Akteuren, die von vielen Teilnehmenden aktiv genutzt wurde. Dieser direkte Dialog war für uns besonders wertvoll, weil deutlich wurde, dass viele Sorgen und Erfahrungen von Eltern und Lehrkräften sehr ähnlich sind.
Aus unserer Sicht wurde auf dem Fachtag vor allem eines klar: Schulen brauchen mehr Unterstützung, Zeit und verlässliche Strukturen, um Gewaltprävention nachhaltig umzusetzen. Prävention darf kein Zusatz sein, sondern muss fester Bestandteil des Schulalltags werden.
Wir danken dem Lehrkräfteverband Schall NRW nochmals herzlich für die Einladung und die gelungene Organisation dieses wichtigen Fachtags.