Landeselternschaft der Realschulen in NRW e.V. - für die qualitative Realschule

vom Schulministerium als Mitwirkung berechtigt anerkannt

Landeselternschaft der Realschulen in NRW e.V.

+++ Besuchen sie uns auf der Didacta Köln vom 10.04 bis 14.04.2027 Halle 6 Stand C80/D81. +++

28.05. Onlineveranstaltung des Bildungspolitischen Netzwerks der CDU

Am 28. Mai nahmen wir an einer Onlineveranstaltung des Bildungspolitischen Netzwerks der CDU teil. Da die Vorsitzende Frau Thielen verhindert war, begrüßte uns zunächst Jan Gunther und führte durch die Veranstaltung.

Als Gäste waren Vertreter von Lehrer NRW eingeladen. Der Vorsitzende Herr Christoffer von Lehrer NRW, gemeinsam mit Olaf Korte, Schulleiter einer Realschule, sowie Sahra Wanders, stellvertretende Vorsitzende von Lehrer NRW, stellte die Bedeutung von Haupt- und Realschulen im nordrhein-westfälischen Schulsystem heraus.

Kritisch wurde die von der SPD angestoßene Diskussion über eine mögliche langfristige Konzentration auf Gesamtschulen und Gymnasien bewertet. Die Referenten betonten, dass insbesondere Realschulen durch ihre überschaubaren Strukturen individuelle Förderung ermöglichen und besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen können. Zudem würden mit einer weiteren Reduzierung der Schulformen wichtige Bildungsprofile und bewährte Wege in Ausbildung und Beruf verloren gehen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Entwicklung der Realschule plus. Kritisch gesehen wurde insbesondere, dass dort ausschließlich eine Binnendifferenzierung vorgesehen ist. Die Referenten machten deutlich, dass es dadurch schwieriger werde, den unterschiedlichen Leistungsständen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Auch die gleichzeitige Arbeit mit Hauptschul- und Realschullehrplänen stelle Schulen vor große Herausforderungen.

Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Berufsorientierung und Beziehungsarbeit hervorgehoben. Es wurde betont, dass nicht jeder Bildungsweg zum Abitur führen müsse und die duale Ausbildung weiterhin gestärkt werden sollte. Diskutiert wurden zudem mögliche Weiterentwicklungen des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), um den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf zu verbessern. Auch die Fächer Wirtschaft und Politik sollten nach Ansicht der Referenten weiter gestärkt werden.

Zum Abschluss bedankte sich Jan Gunther bei den Teilnehmenden und Referenten für die engagierte Diskussion. Es war eine interessante und informative Veranstaltung mit vielen wichtigen Impulsen zur Zukunft der Schulpolitik.

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