Die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) lud zu einer Onlineveranstaltung zum Thema „Schulentwicklung durch starke Bildungspartnerschaften“ ein. Grundlage war ein Gutachten, das die Bedeutung von Bildungspartnerschaften für die Weiterentwicklung von Schulen beleuchtet.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schulentwicklung gelingen kann und welche Rolle Eltern dabei spielen. Dabei wurde erneut deutlich, dass Eltern nicht nur informiert, sondern aktiv in Entwicklungsprozesse eingebunden werden sollten. Sie bringen eigene Erfahrungen, unterschiedliche Perspektiven und wichtige Kenntnisse über die Bedürfnisse ihrer Kinder mit.
An der Veranstaltung nahmen verschiedene geladene Gäste aus der Elternschaft, der Wissenschaft und der Schulpraxis teil. In den Diskussionen wurden unterschiedliche Sichtweisen und Einschätzungen deutlich. Dennoch bestand Einigkeit darüber, dass Eltern bei der Schulentwicklung stärker beteiligt werden müssen.
Für die Landeselternschaft der Realschulen in NRW ist dies ein wichtiges Anliegen. Eine erfolgreiche Schulentwicklung kann nur gelingen, wenn die Beteiligten miteinander statt nebeneinander arbeiten. Eltern sollten deshalb frühzeitig einbezogen werden und die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrungen und Ideen wirksam einzubringen.
Fazit: Starke Bildungspartnerschaften brauchen gegenseitige Wertschätzung, einen offenen Austausch und eine verbindliche Beteiligung der Eltern. Ihre Perspektive ist ein wichtiger Baustein, um Schulen gemeinsam weiterzuentwickeln und die Bildungsbedingungen für Kinder und Jugendliche nachhaltig zu verbessern.